Heilpädagogische Fachkaft

Als weitere Ausbilderin an unserer Reitanlage wirkt Frau Bettina Aldenhoff mit. Sie ist Dipl.-Sozialarbeiterin mit beruflicher Zusatzqualifikation für heilpädagogisches Reiten (DKThR), Trainer C Reiten und Berittführerin (FN) sowie Ausbilderin für den Reitsport.

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Frau Aldenhoff erlebnispädagogisch mit Pferden, Kindern und Erwachsenen mit und ohne Handicap im Gelände. Natürlich hat auch der Umgang mit dem Pferd, das Versorgen von Pferd und die Stallarbeit, einen hohen Stellenwert. Auch die artgerechte Haltung unserer Pferde ist ein Muss für Frau Aldenhoff.

Da wir eine neue Reithalle haben, kann ich mein Angebot auf dem Hof erweitern. Geplant sind Spielgruppen an der Longe, Einführungskurse für das Reiten im Gelände und natürlich weiterhin begleitete Spaziergänge in der Natur.

Personenkreis für das heilpädagogisches Reiten

Dank der Qualifikation von Frau Aldenhoff kann sie diese Angebote auch für Kinder und Erwachsene mit besonderem Bedarf anbieten. Hier steht dann nicht das Lernen des Reitens im Vordergrund, sondern die persönliche und soziale Entwicklung.

So wirkt heilpädagogisches Reiten

  • Umfeld des Pferdes

Das Umfeld des Pferdes in Stall und Natur hat auf die meisten Menschen eine besondere Wirkung. Es stellt einen Kontrast zum sonstigen Alltag in geschlossenen Räumen dar, wirkt befreiend und hebt die Stimmung. Davon profitieren häufig Personen, die schon eine gewisse Therapiemüdigkeit erlangt haben oder an Depressionen leiden. Alle Sinne werden angeregt.

  • Beziehung zum Pferd

Die Grundeinstellung des Pferdes ist freundlich und unvoreingenommen, das spürt der Mensch und er kann sich öffnen und kommt zur Entspannung, unabhängig von seiner Vorgeschichte. Er kann sich auf eine Beziehung zum Pferd einlassen, ohne Angst vor Enttäuschung. Die Therapeutin hat dabei die Aufgabe der Vermittlerin. Sie erklärt die Reaktionen des Pferdes, regt Aktionen an und unterstützt so die Beziehung zum Pferd.

Das Pferd ist groß und stark. Wenn Menschen sich trauen, es zu berühren, es zu führen oder sogar es zu reiten, geht ein Teil der Größe an den Reiter über. Das macht stolz und selbstbewusst!

Der Umgang mit dem Pferd fördert körperlich, emotional, geistig und sozial. Was hier gelernt wird, kann auf Alltagssituationen übertragen werden.

  • Wirkung auf den Körper

Beim Reiten wird man getragen und schwingt im Rythmus des Pferdes mit, dabei können Blockaden, körperliche wie psychische, gelöst werden. Haltungsschwächen können sich ausgleichen, Muskeln werden aktiviert, selbst wenn der Reiter scheinbar passiv auf dem Pferd sitzt. Ein zu hoher oder zu schwacher Muskeltonus kann reguliert werden, selbst für z.B. MS-Patienten.

Hat der Reiter Gleichgewichtsprobleme, richtet das Pferd sich so aus, dass das Gleichgewicht des Paares wieder hergestellt wird.

  • Herausforderungen

Das heilpädagogische Reiten bietet eine ganze Palette von Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig stellt es den Reiter aber auch vor Herausforderungen, die Mut benötigen. Auch wenn unsere Pferde besonders ausgebildet sind, kann ein Reiter vom Pferd fallen. Dies möchte ich auch erwähnen.

  • Spaß und Bewegung

In den Spielgruppen geht es vor allem um Spaß, Bewegung und Kommunikation. Die Kinder müssen einander helfen und Rücksicht aufeinander und auf das Pferd nehmen. Die Teilnehmer werden im Kurs sprachlich, sozial und sportlich gefördert.

  • Naturerlebnis

Bei den geführten Spaziergängen steht das Naturerlebnis im Vordergrund. In der Einzelstunde kann auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden.

Haben Sie Interesse?

Ich freue mich darauf, Ihr Kind – gemeinsam mit meinen gut ausgebildeten Pferden – zu unterstützen! Ich freue mich auf ihre Anfrage!